Malermeister Herten Ltd.
Malermeister Herten Ltd.

Was ist eigentlich Lehm?

Lehm ist ein Verwitterungsprodukt der Natur. Nach und nach entstand das feine Material vorwiegend durch mechanische Zerstörung von Gesteinsschichten oder auch durch eine natürliche chemische Zersetzung. Lehm selbst ist immer ein Gemisch aus dem sehr feinen Ton, der das eigentliche Bindemittel darstellt sowie sehr feinem Sand, der als Schluff bezeichnet wird. Gröbere Sande bis hin zum Kies runden die natürliche Zusammensetzung ab.

LESANDO - NATÜRLICH. LEHM.

5 Stilwelten, 630 Farbtöne und 70 Effekte. Kreative Wandgestaltung mit Lehmputz und Lehmfarbe.

LESANDO – EIN MODERNES UNTERNEHMEN MIT TRADITION

Wandbeschichtungen auf Lehmbasis

 

Seit über 15 Jahren beschäftigt sich LESANDO mit der Entwicklung und Gestaltung von dekorativen Wand- und Deckenbeschichtungen auf der Basis von Lehm. Das Unternehmen hat seine Wurzeln im Handwerk. Durch den erfinderischen Geist zweier Brüder, die bereits in jungen Jahren im traditionsreichen, elterlichen Malerbetrieb ihre handwerklichen Kenntnisse erlangt haben, entstanden die ersten farbigen Lehmdekorputze von LESANDO.

 

Vollständige Produktpalette für hochwertiges Wanddesign auf Lehm-Basis

 

LESANDO hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lehm als modernen Baustoff immer weiter zu verfeinern. Seither hat der mittelständische Betrieb eine vollständige Produktpalette für hochwertiges Wanddesign auf Lehmbasis konzipiert und dabei vor allem die handwerklichen Anforderungen stets oben angestellt. In punkto Verarbeitungsqualität und Anwendungsvielfalt sind LESANDO-Erzeugnisse konventionellen Angeboten mehr als nur ebenbürtig. Die ausgeklügelten Fabrikate zur Untergrundvorbereitung sowie der Klima- und Abschirmputz zur Reduzierung hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung sind eine gelungene Programmergänzung und der Garant für einen wirksamen Wandaufbau. Noch immer wird an den Produkten gefeilt, um den Ansprüchen auf höchstem Niveau weiterhin gerecht zu bleiben. Stetige Rohstoffrecherchen und Investitionen in moderne Technik tragen dazu bei, den hohen Qualitätsstandard aufrecht zu erhalten.

 

Lehm-Dekor muss man sehen und spüren

 

LESANDO ist vielmehr Manufaktur als Industrie. Immer bemüht, die besondere Haptik darzustellen und einen möglichst authentischen Eindruck zu vermitteln, werden Muster mit viel Liebe zum Detail in unterschiedlichsten Varianten von Hand gefertigt. Denn Lehmdekor muss man sehen und spüren! Originalmuster, umfangreiche Farbmöglichkeiten und pfiffige Gestaltungsvorschläge, wie LESANDO sie bietet, sind die ideale Basis für ein gelungenes Raumkonzept.

 

Nachhaltig und ökologisch

 

Nachhaltig und ökologisch zu agieren ist von Beginn an die Überzeugung von LESANDO. Vor allem bei der Rohstoffwahl steht die Firmenphilosophie an vorderster Stelle. Es werden nur ausgewählte Rohstoffe eingesetzt, die der Denkart von LESANDO entsprechen und als unbedenklich eingestuft werden. Die LESANDO-Palette zeigt, dass modernes Wanddesign auf natürlicher Basis keinen Widerspruch darstellt und eine Bereicherung für zeitgemäßes und bewusstes Wohnen ist.

 

DIE LESANDO FARB- UND STILWELTEN

Lehm ist nicht braun und langweilig, das belegt die LESANDO-Palette. Mit 630 Farbtönen, abwechslungsreichen Strukturen und einer Vielfalt besonderer Effekte bietet LESANDO eine unvergleichbare Kollektion. Dass Farben die ständigen Begleiter einer Lebensweise sind, ist bekannt. Angesichts dessen hat LESANDO das Farbprogramm in Stilwelten geordnet. Jede Stilwelt zeichnet sich durch ihren unverwechselbaren Charakter aus und ermöglicht dem Betrachter eine transparente Darstellung.

 
Die Farbkombinationen innerhalb der Stilwelten sind durchgängig aufeinander abgestimmt. Natürlich drückt jede Stilwelt nur eine Sympathie aus. Noch reizvoller wird es, wenn die Farbtöne der verschiedenen Stilwelten untereinander kreiert einen ganz persönlichen Charme entwickeln. 

In puro finden sich klare, unverfälschte Farben, die entgegen vieler Vermutungen nicht schwarz oder weiß sein müssen. Ganz im Gegenteil, LESANDO hat eine puristische Farbpalette zusammengestellt, die willkommene Abwechslung bietet und damit neue Räume schafft. Dennoch gewinnen die puro-Töne durch ihre Zurückhaltung. In Kombination mit eleganten, fein geschliffenen Oberflächen, ganz minimalistisch ausgeführt, schafft dieses Design eine ästhetische Ruhe und Gelassenheit.

modo ist lustig, schrill und frech. Eine Welt, in der alles erlaubt ist. Leuchtend kräftige Töne kombiniert mit pastelligem Pendant, Hauptsache bunt und lebensfroh aber niemals künstlich. Gerne darf die Oberflächenhaptik auch mal grob strukturiert mit auffälligen Effekten oder mit farbig frischem Naturwachs ausgeführt werden. Die LESANDO-Strukturvielfalt bietet gerade der modernen Einrichtung eine unermessliche Auswahl.

Die warmen Farben im eco-Stil sind für moderne Naturliebhaber wie gemacht. Harmonisch aufeinander abgestimmte Töne führen zu stimmigen Farbkonzepten. Diesem Gedanken kann man Nachdruck verleihen durch bestimmte Strukturen und Designs mit natürlichen Effekten. Ein natürliches Wohnklima, in dem wir uns Zuhause fühlen.

Die Klassiker unter den Farbtönen haben sich in der Stilwelt eterno zusammengefügt. Farben, wie wir sie schon immer kennen und lieben. Eine bunte Farbpalette, die sowohl Tradition wie Innovation ausstrahlt und eine gewisse Vertrautheit vermittelt. Auch in der eterno-Welt lassen sich variantenreiche Oberflächentechniken vereinen, mit oder ohne Effekt, ganz nach persönlichen Wünschen und Vorstellungen.

Historische Baukunst gilt es zu bewahren. Dafür bedarf es der Farbwelt anno, angelehnt an die baulichen Vorbilder unserer Geschichte. Die wunderschöne Architektur vergangener Zeiten verdient es, mit neuen Farben im alten Stil geschmückt zu werden. Damit die Farben auch vollflächig eingesetzt ein harmonisches Bild ergeben, bietet die LESADO-Variante der anno-Welt nicht nur kräftige Töne. Die zarten Abstufungen verleihen den Flächen eine besondere, eine „historische“ Note!!

STRUKTUREN & EFFEKTE

Das umfangreiche LESANDO-Farbprogramm und die Vielfalt an Oberflächen verwirklichen Designwünsche in Farbe und Struktur.

 

Tuchmatte, glatte und satte Anstriche realisiert die Lehmfarbe BRAVO. Das besondere Merkmal ist die gleichmäßige Applikation und die enorme Deckkraft. Verschiedene Ausführungsformen lassen kreative Projekte entstehen.

 

Der abwechslungsreiche Lehmdekorputz CAPRICCIO lässt fein gestaltete Wände ebenso zu, wie rustikale Flächen und bietet dem Gestalter viele Ideen. Pur oder in Kombination mit imposanten, rein natürlichen Effekten auf mineralischer und organischer Basis ergeben sich endlose Gestaltungsvarianten. Effekte sind eine willkommene Abwechslung und können auf Wunsch beigefügt werden.

 

Verschiedene Glimmersorten lassen die fein geschliffenen Wände im Wechselspiel des Lichts mal dezent funkelnd, mal auffallend glitzernd erscheinen. Das reichhaltige Angebot an farbigen Marmorkörnungen erweitert die Anzahl der Gestaltungsmöglichkeiten enorm und schafft Ergebnisse mit besonderer Ausstrahlung. Auch pflanzliche Effekte wie Strohund Holzfasern dürfen in Verbindung mit Lehmputzen nicht fehlen. Die große Anzahl an verschiedenen Sorten und Größen schaffen ein bislang unbekanntes Gestaltungsumfeld.

 

Weiter perfektionieren kann man die ohnehin schon hochwertigen CAPRICCIO-Gestaltungen mit dem farbigen Feinspachtel RONDO und dem FINO-Naturwachs in allen Farbvarianten. Mit RONDO lassen sich die CAPRICCIO-Oberflächen in ihrer Qualität nochmals eine Stufe anheben. FINO schützt nicht nur die Oberfläche in stärker beanspruchten Bereichen, es lässt sich in nahezu unbegrenztem Umfang dank des einfachen Färbens mit UNISONO als Gestaltungselement einsetzen.

BAUSTOFF LEHM

Neben den optischen Vorzügen sind Lehm-Produkte von LESANDO eine ökologische und bauphysikalische Bereicherung für die Innenraumgestaltung. Sie bestehen aus farbigen Tonen, Marmorgranulaten, pflanzlichen Additiven und Pigmenten. Bei der Rohstoffwahl wird größte Sorgfalt auf Qualität und Herkunft gelegt. Die unterschiedlich gefärbten Tone kommen aus deutschen Gruben und wurden aufgrund ihrer besonderen technischen Qualitäten ausgesucht . Der schneeweiße Marmor aus Italien „trägt“ die Brillanz der LESANDO-Farbtöne, so dass die anorganischen Pigmente ihre ganze Farbkraft entfalten können. Die aus Deutschland und angrenzenden Nachbarländern stammenden Pigmente sind physiologisch völlig unbedenklich und zeichnen sich durch ausgezeichnete technische Eigenschaften aus.

 

Lehm besitzt die Eigenschaft, überschüssige Luftfeuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen, zwischen zu speichern und bei Trocknung wieder abzugeben. Die Tonminerale im Lehmputz wirken bei dieser sogenannten „Sorption“ besonders vorteilhaft. Um diesen Effekt zu erzielen, braucht es nicht gleich besonders dicke Lehmwände. In den ersten zehn Millimetern einer Schicht spielt sich in überschaubarem Zeitraum das Meiste ab. Hier wiederum ragen die ersten zwei bis drei Millimeter der Wand- und Deckenbeschichtung heraus. Diese auf den ersten Blick dünne Schicht reagiert am schnellsten. Erst wenn sie nicht mehr in der Lage ist, Wasserdampf aufzunehmen, also „gesättigt“ ist, reagieren die dahinterliegenden Schichten.

 

Das sich damit einstellende, gleichbleibende Raumklima wird als besonders angenehm empfunden und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Besonders Hausstauballergiker können aufatmen. Denn mit Lehmoberflächen gibt es keine Staubverwirbelungen mehr, da sie sich elektrostatisch nicht aufladen.

 

Lehm ist umweltfreundlich, nachhaltig, recyclebar und somit eine ökologisch sinnvolle Variante Räume zu gestalten.

Lehm – Baustoff der Kulturen!

Lehm ist der älteste Baustoff der Menschheit. Seit rund 9000 Jahren wird der Urbaustoff für die unterschiedlichsten Bereiche eingesetzt. Weite Teile der chinesischen Mauer waren beispielsweise aus Lehm, aber auch Kultstätten der Antike, wie z.B. die Speicherkatakomben des Ramses II, der vor mehr als 3200 Jahren gelebt hat.

 

Doch soweit müssen wir nicht zurück in der Zeitrechnung! Traditionelle Behausungen wie die Lehmbauten der Pueblo-Indianer in den USA zeigen auch, wie dauerhaft dieses Material sein kann. Vor allem die klimatischen Verhältnisse dieser Häuser in der sengenden Sonne der Wüste sind mehr als bemerkenswert.

 

Heute verwenden wir Lehm als modernen Gestaltungswerkstoff mit vielen Variationen in Form und Farbe. LESANDO hat sich dabei spezialisiert auf die Herstellung von Dekorputzen in Schichtstärken von 0,1 bis 2 mm. Das Anwendungsgebiet umfasst dabei alle Innenräume und lässt in punkto Gestaltung keine Wünsche offen.

 

Der Wandel in den Industriestaaten

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollzog sich ein grundlegender Wandel in den Industriestaaten im Bezug auf Lehm. Industriell vorgefertigte Bauteile eroberten den Markt und bereits damals hieß die Losung: Lohnkostensenkung. Lehm galt als nicht mehr zeitgemäßer Baustoff und verlor nach und nach seine Bedeutung. Einzig mit dem Ende der beiden Weltkriege flammte die Nachfrage nach Lehm nochmals auf, da als Baustoff kostengünstig und überall verfügbar. Der „Notbaustoff“ Lehm wurde auch zum „Baustoff für arme Leute“. Wer was auf sich hielt, der verwendete „moderne“ Baustoffe.

 

Normenlos – bedeutungslos?

 

Das hatte zur Folge, dass die „Lehm-DIN“ in der Bundesrepublik 1971 ersatzlos gestrichen wurde (in der damaligen DDR galten die Normen von 1953 noch bis zur Wiedervereinigung, allerdings ohne echte wirtschaftliche Bedeutung!) und es eben den „Freaks“ vorbehalten blieb, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln diesen Baustoff wieder einzusetzen. So baute sich über Jahre hinweg ein Image auf, das der Bevölkerung als wenig professionell erscheinen musste. Begriffe wie „Latschen-Handwerker“ oder „Lehmtreter“ zeugen davon, beschreiben aber auch gleichzeitig die oberflächliche Betrachtung. „Lömmertrater“ (Lehmtreter eben), so werden heute teilweise noch die Einwohner des Würzburger Stadtteils Lengfeld bezeichnet, weil dort vor langer Zeit der Baustoff für viele Häuser in der Umgebung in den Lehmgruben abgebaut wurde. Der Grundstock übrigens für die Entwicklung einer ganzen Region!

Lehm – Werkstoff für Ideen

Vom Urbaustoff zum Design!


Im Zeitalter „moderner“ Bauelemente aus Stahl und Glas, die ohne Zweifel Berechtigung haben, mutet der Einsatz des „Urbaustoff Lehm“ fast wie ein Rückfall in die Steinzeit an! Auf den ersten Blick mag sich dieser Eindruck zu bestätigen, wenn man „Lehmbau“ auf traditionelle, historische Bautechniken reduziert.

 

Aber Lehm ist „erwachsen“ geworden, den Kinderschuhen der Öko-Bewegung längst entwachsen! Lehm ist heute ein ernstzunehmender, vielseitiger Baustoff, der weit mehr Möglichkeiten zulässt, als die meisten vermuten werden. Ziel dieser Informationen, die gewiss nur einen kleinen Auszug bieten können, ist es, ein neues, objektives Blickfeld zu öffnen und anhand vieler, realistischer Beispiele zu zeigen, dass der „Baustoff der Kulturen“ heute lebendiger ist als je zuvor!

Lehm? – Lehm!

Lehm ist ein Verwitterungsprodukt der Natur und besteht aus Ton, Sand und Schluff, sehr feinen Teilchen. Die Tonminerale sind für die Bindefähigkeit des Gemischs verantwortlich. Je nach Tonsorte und Abbauort weist der Lehm unterschiedliche Zusammensetzungen auf.

 

Die Zugabe von Sanden (Strukturgeber), Pigmenten, Verarbeitungs-Hilfen (z.B. Pflanzenstärken) und Effektzuschlägen wie spezielle Körnungen oder Fasern machen dann die unterschiedlichen Strukturen und Putzsysteme aus. So ist es möglich, aus den verschiedenen Rohstoffen vom dünnschichtigen Streichputz bis hin zum Grundputz für Wandheizungen sehr vielfältige Putzsorten herzustellen. Auf die Zugabe von hydraulischen Bindemitteln (Gips, Kalk usw.) wird konsequent verzichtet.

Lehm – Eigenschaften!

Alle Eigenschaften in ihrem vollem zu beschreiben, würde sicher den Rahmen sprengen. Daher ist eine Beschränkung auf einige wenige, aber durchaus interessante Eigenschaften notwendig.

 

Feuchteregulierung

 

Die Feuchte regulierende Wirkung von Lehm im Bezug auf das Raumklima ist mittlerweile bekannt. Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht noch die Tatsache, dass lediglich die ersten 10 mm einer Schicht sehr großen Einfluss auf das Raumklima haben, wobei die ersten 2 – 3 mm schneller reagieren als die restlichen Schichtstärken. Demzufolge ist vor allem die Flächengröße der wesentliche Einflussfaktor, nicht etwa die Schichtdicke

 

Die Luftreinigung – ein unerforschtes Phänomen!

 

Die Luftreinigung durch Lehm ist ein Phänomen, das bisher noch nicht wissenschaftlich nachweisbar ist. Prof. Gernot Minke von der Gesamthochschule Kassel ist bemüht, in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen dieser erstaunlichen Fähigkeit wissenschaftlich auf den Grund zu gehen. LESANDO hat bei diesem Vorhaben seine Unterstützung zugesagt. Eigene Erfahrungen bestätigen nämlich, dass auch nach Jahren in Räumen, die nur dünne Lehmputzschichten haben, selbst bei größerer Belastung die typischen Gerüche nicht zu vernehmen sind.

 

Die Konservierung von Holz, die unbegrenzte Lagerfähigkeit, die Wärmespeicherung und andere Eigenschaften bedürfen mittlerweile nicht mehr ausführlichen Berichterstattungen. Auch ein Indiz dafür, dass der Baustoff Lehm seit Jahren wieder sehr ernst genommen wird.

 

Elektrosmog und Lehmputz?

 

In jüngster Zeit rückt jedoch eine andere Eigenschaft in den Mittelpunkt der Betrachtung: die Fähigkeit, den Einfluss hochfrequenter Strahlung zu reduzieren. Bei Versuchen hat man festgestellt, dass der Baustoff Lehm ab einer gewissen Schichtdicke doch erheblich Abschirmwirkung aufweist. Jedoch ist es aufgrund technischer Gegebenheiten in den meisten Fällen nicht möglich, derart starke Wandschichten aufzubauen. LESANDO hat hier aber eine erstaunliche Erfindung gemacht. Der Abschirmputz MENO verfügt nur über eine Schichtstärke von 1,5 mm und ist mit haarfeinen, hochwertigen Karbonfasern versetzt, so dass die Strahlung im Bereich von D- und E-Netzen des Mobilfunks um 99,7 % reduziert wird. Vergleichende Messungen haben festgestellt, dass z.B. andere Putzsysteme mit vergleichbarer massenmäßigen Zusammensetzung weitaus geringere Abschirmwirkungen besitzen. Der Grund: die hohe Feuchte, die im Lehm gespeichert ist, wirkt wie ein zusätzliches Schutzschild, verbessert dabei aber auch gleichzeitig das Raumklima und verhindert die Anreicherung von Reizstoffen und Allergenen in der Raumluft. Eine perfekte Kombination sehr wichtiger Vorteile, die bislang unerreicht sind. Prof. Peter Pauli und Dr. Dietrich Moldan haben in einer sehr umfangreichen Studie rund 300 verschiedene Produkte und Aufbauten hinsichtlich der Abschirmung gegenüber Hochfrequenz gemessen und die Ergebnisse in einer bemerkenswerten Broschüre veröffentlicht (http://www.drmoldan.de).

Schützt Lehm vor Elektrosmog?

Vielfach wird behauptet, dass Lehmputze ideal geeignet sind zur Bekämpfung der Auswirkungen von Elektrosmog. Ohne weitere Zusätze basiert das Prinzip auf der dichten Masse (i.d.R. je dichter, desto höher die Abschirmwirkung), so dass die Abschirmwirkung von 15 mm Lehmgrundputz wohl nicht wesentlich besser ist als von 15 mm Zementputz. Dr. Dietrich Moldan hat unter dem Titel „Reduzierung hochfrequenter Strahlung – Baustoffe und Abschirmmaterialien“ eine sehr lesenswerte Studie veröffentlicht, die diese Aussage stützt.

 

Aber: versetzt man einen ca. 1,5 mm stark aufgetragenen Lehmputz mit Zusätzen wie Carbonfasern (vergl. LESANDO-Abschirmputz MENO), zeigen sich ganz erstaunliche Ergebnisse, die offenbar so nur in Verbindung mit diesem Lehmputz zu erzielen sind – die Abschirmleistungen steigen extrem stark an und verbleiben unabhängig von der Frequenz der Strahlung auf sehr hohem Niveau. Kein anderer Baustoff in der Untersuchung hat vergleichbare Messkurven, bei vielen Produkten sinkt die Abschirmwirkung mit zunehmender Frequenz.

 

Zudem liegen Erkenntnisse vor, dass mit der gleichen Art und Menge der Carbonfaser in anderen Trägermaterialien als Lehm deutlich schlechtere Abschirmwerte erzielt werden. Man vermutet, dass die vergleichsweise hohe Gleichgewichtsfeuchte im Lehm ein zusätzliches Abschirmpotential hat (die Gleichgewichtsfeuchte beschreibt die maximale Feuchte, die ein Baustoff bei konstanter Umgebungsfeuchtigkeit und konstanter Temperatur aufnehmen kann).

 

Abschirmprodukte wie MENO wirken bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern durch Reflexion. Die auftreffende Strahlung wird dabei zum allergrößten Teil reflektiert, nur ein kleiner Teil wird in Wärme umgewandelt. Bei den elektrischen Wechselfeldern (die immer dann auftreten, wenn Energie kabelgebunden übertragen wird, also z.B. Elektroleitungen u.ä.) werden die Felder von der elektrisch leitfähigen (aber metallfreien) MENO-Fläche über die Ableitung an den Potentialausgleich geführt, die Fläche ist „geerdet“.

 

Die Kombination aus raumklimatisch wirksamem Lehmputz in Verbindung mit der technische Eigenschaft, die Auswirkungen von Strahlung und Felder zu reduzieren, macht MENO zu einem wertvollen technischen Produkt.

Lehm – Vielfalt!

Lehm ist dank innovativer Entwicklungen heute weit mehr als braune Erde und Fachwerkfüllungen. Gerade die Produktpalette von LESANDO beweist, dass Lehm nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch auf dem neuesten Stand ist. Die Anwendungen reichen vom maschinell verarbeitbaren Lehmgrundputz über einfach anzuwendende Streich- und Spachtelputze bis hin zum exklusiven Glanzputz. Zusammen mit dem Naturwachs FINO, dessen Grundrezepturen aus dem alten Ägypten stammen und rund 3300 Jahre alt sind, lassen sich Lehmoberflächen wischfest ausführen, ohne dabei die positiven Eigenschaften der Feuchteregulierung zu verlieren. Eine weitere bautechnische Sensation!

 

Aber es geht nicht allein um Gestaltung. Auch im Bereich Technik hat LESANDO in Lehm einiges zu bieten. Spezialprodukte wie der Lehmkleber PROFONDO, mit dem Vliestapeten zur Aufbereitung schwieriger Untergründe verklebt werden oder der Wandglätter PRESTO, geeignet zum Glätten rauer Oberflächen oder zum Verspachteln von Lehmbauplatten usw.

Lehm – Untergründe und Anwendungen!

Das schönste Design und die aufwändigste Arbeit sind umsonst, wenn die Vorbereitung des Untergrundes nicht ordnungsgemäß erfolgt. Daher muss man diesem Teil der Arbeit besondere Aufmerksamkeit schenken.

 

Moderne Maschinentechnik!


Lehmgrundputze lassen sich maschinell oder von Hand ein- oder zweilagig auftragen. Entscheidend ist hier die Schichtstärke. Zum Überputzen von Wandheizungen hat sich Lehm in den letzten Jahren bestens bewährt. Die meisten Mauerwerke lassen sich dabei ohne Vorbehandlung direkt überputzen. Schichtstärken zwischen 12 und 15 mm sind dabei die Regel.

 

Traditionelle Handwerkskunst!

 

Dekorputze werden je nach gewünschtem Ergebnis ein- oder zweilagig und auch ein- oder mehrfarbig angewendet. Die handwerkliche, individuelle Ausführung verleiht den Dekorputzen die unverwechselbare Charakteristik. Besonders die Mehrfarbigkeit, die bei LESANDO-Produkten jedoch nur in einem einzigen Arbeitsgang erzielt wird, zaubert ein besonderes Flair in die eigenen vier Wände und wird gerne auch als „Toscana-Effekt“ bezeichnet.

 

Je nach Putzsystem werden die Farbtöne mit der Lasurbürste oder der Traufel aufgebracht und im nassen Zustand an der Fläche „ineinander gearbeitet“. Bei so aufgebrachten Spachtelputzen lässt sich die Oberfläche verbürsten, mit dem Schwamm bearbeitet, glätten oder rustikal strukturieren. Abschließend kann zudem mit dem Naturwachs FINO nicht nur ein natürlicher Schutz der Oberfläche erzeugt werden, sonders es besteht sogar die Möglichkeit, das Wachs selbst einzufärben und die Farbmöglichkeiten damit nochmals ins Unendliche wachsen zu lassen.

 

Auf die Basis kommt es an!

 

Dekorputze werden im Normalfall in einer Schichtstärke von 0,1 mm (z.B. Lehmstreichputz FURIOSO bis zu 2 mm (z.B. Lehmspachtelputz CAPRICCIO aufgetragen und stellen daher gewisse Anforderung an die Ebenheit des Untergrundes. Von mindestens der gleichen Bedeutung ist aber die gleichmäßige Saugfähigkeit. Unterschiedliches Saugverhalten kann dazu führen, dass es zu Farbveränderungen während des Trocknungsprozesses kommt. Hier muss erwähnt werden, dass es sich dabei nicht etwa um eine Lehmbeschichtung handelt, sondern um konventionelle Anstriche auf Dispersionsbasis.

 

Daher ist es für alle dünnschichtigen Beschichtungen erforderlich, die unterschiedlichen Saugfähigkeiten anzugleichen. LESANDO schafft das durch die Putzgrundierung PRELUDIO, die weiß eingefärbt ist und somit auch eine optische Kontrollmöglichkeit zulässt. Vor den eigentlichen Dekorputzen muss also ein so genanntes „flächeneinheitliches Bild“ vorliegen, das keine sichtbaren Unterschiede im Untergrund mehr zeigt.

 

Es geht also mittlerweile nicht mehr allein um die Herstellung ausreichender Haftung zwischen Untergrund und Putz (die ursprüngliche Hauptaufgabe von Putzgrundierungen), sondern mittlerweile mehr und mehr um das Herstellen gleichmäßiger Untergründe. Eine gar nicht so leichte Aufgabe bei der unüberschaubaren Vielfalt an verschiedenen Untergründen.

Alles über Lehmfarbe

Farbe gestern und heute


Bereits seit tausenden von Jahren gestalten die Menschen Ihren Lebensraum und Ihre Wände mit Farbe. Angefangen bei den Höhlenmalereien der Steinzeit über die mit Ochsenblut gestrichenen Häuser der alten Römer bis hin zu den Wänden, die noch bis in die 70er Jahre hinein mit schlichten Kalk- oder Leimfarben gestrichen wurden, dienen die Gestaltungen einem Zweck: Der Mensch hat den naturgemäßen Willen seine direkte Lebensumwelt selbst zu gestalten, dem Zuhause seine eigene Farbe zu geben, um sich so im eigenen Heim wohler zu fühlen. Die Farbe der Wände ist damit nicht nur abhängig von Modeerscheinungen und Trends, sie ist immer auch ein Ausdruck des Erlebens und des persönlichen Stils.

 

Wandfarbe heute

 

Heute erhältliche Farben für Innenwände und –Decken spiegeln den Stand der chemisch-technischen Entwicklung in diesem bedeutenden Sektor der Baubranche: Farben für die Wand müssen einfach zu verarbeiten sein und sie müssen gute Deckeigenschaften haben. Dem Kriterium „einfache Verarbeitung“ entspricht die Farbenindustrie, indem sie fertige Wandfarben, nach dem Prinzip „Eimer auf und los“ anbietet. Ausgeklügelte Füllstoffkombinationen, Zuschläge und Pigmentvariationen sorgen für die Deckkraft. Und weil die Geschmäcker verschieden sind, muss jeder Farbwunsch erfüllt werden. In den letzten Jahren verlangt der Verbraucher immer mehr, angesichts der Zunahme an sog. Wohngiften (= Schadstoffbelastung in Innenräumen), nach schadstoffarmen / schadstofffreien Wandfarben.

 

Farbe „to go“

 

Die Entwicklung, dass Wandfarben industriell hergestellt und verarbeitungsfertig angeboten werden, ist relativ jung. Noch bis vor vierzig Jahren ging man, wollte man der guten Stube ein neues Gesicht verleihen, zum Maler um die Ecke. Der mischte Kalk- oder Tonmehl mit Pigmenten und Leim, rührte das Ganze in Wasser auf und fertig war die Farbe… Deckkraft, Homogenität und Fließverhalten der Wandfarbe (wichtige Kriterien für die Verarbeitungseigenschaften!) waren abhängig von den Erfahrungen und dem Geschick des Malermeisters. Erst seit es Baumärkte gibt, suggeriert im Fernsehen die weiße Angorakatze, dass das Anstreichen quasi beim Durchgehen „mit einem Schwanzstreich“ allein durch die Auswahl der richtigen Wandfarbe „tierisch einfach“ von der Hand geht. Die Entwicklung von haltbarer, verarbeitungsfertiger (also nasser), homogener Wandfarbe war und ist nicht realisierbar ohne die umfangreiche Palette chemischer Füllstoffe, Additive, Weichmacher, Dispersionen und Konservierungsstoffe. Das Ganze blieb nicht ohne Folgen für die Gesundheit, das ist inzwischen hinlänglich bekannt. Viele der für die Farbherstellung verwendeten Substanzen stehen auf der Liste der Wohngifte ganz oben: Terpene, Alkane, BTX (Benzol, Toluol, Xylole), Aldehyde, Formaldehyde…

 

Ansätze von EU und Bundesumweltministerium, wie die vielgepriesenen „VOC-Richtlinien“ zur Verminderung von gesundheitsschädlichen, flüchtigen organischen Verbindungen oder auch ein „blauer Engel“ gehen zwar in die richtige Richtung, sind aber angesichts des gigantischen Drucks, den die Industrie ausübt, entweder „zahnlos“ oder gar eine Art „freiwillige Selbstkontrolle“ (wie der Blaue Engel) der chemischen Großindustrie.

 

Wir wollen mit der Lehmfarbe BRAVO zeigen, dass die Herstellung eines hochdeckenden, verarbeitungsfreundlichen Anstrichs völlig ohne Lösemittel und Konservierungsstoffe möglich ist.

Warum Lehm für Farbe?

Der Begriff „Dispersionsfarbe“ umfasst die gängigste Art von Wandfarben und bedeutet letztlich nur, dass das Bindemittel (also Kunst- oder Naturharz) im Wasser gelöst ist. Weil (Kunst-) Harze aber normalerweise nicht wasserlöslich sind und um die Verarbeitungseigenschaften dieser Farben zu verbessern, müssen Lösemittel (Terpene, Ethanol…) beigemischt werden. Die Lehmfarbe BRAVO bedarf keinerlei Lösemittel, weil die Inhaltsstoffe sich in Wasser lösen lassen bzw. als winzige Festkörper (z.B. Pigmente) in der angerührten Farbe schweben.

 

Die Vorteile von Farbe als Trockenpulver

 

Eine Herausforderung bei der Entwicklung von trockenen Farben und Putzen besteht darin, das angerührte Material (ohne Dispersionen) möglichst lange in der Schwebe zu halten. Das kann dadurch erreicht werden, dass dem Farb- oder Putzgemisch möglichst viele unterschiedliche Korngrößen beigegeben sind. Weiter vermeidet auch das Quellverhalten der natürlichen Zellulose und der Pflanzenstärke ein Absinken der Feststoffe in der angerührten Farbe. So bleiben Füllstoffe und Pigmente bei BRAVO nach der Aufbereitung mit Wasser ca. 3 bis 4 Stunden in der Schwebe. Damit ist die Farbe ohne Einschränkung mindestens genauso lang ohne Aufrühren verarbeitbar, wie konventionelle Dispersionsfarbe.

 

Durch die trockene Lehmfarbe kann auf Konservierungsstoffe völlig verzichtet werden, ebenso auf Pestizide u. dgl., die nur bei nassen Farben nötig sind. Denn erst durch das Anrühren mit Wasser beginnen die Zersetzungsprozesse der organischen Bestandteile in der Farbe. Die Zersetzung hilft der Lehmfarbe besser und schneller abzubinden. Mit dem Trocknen stoppt die Zersetzung der pflanzlichen Bestandteile der Lehmfarbe.

 

Die Vorteile von Lehm als Rohstoff zur Farbherstellung

 

Lehm reguliert die Raumluftfeuchte, wirkt antistatisch, reduziert Schadstoffe in der Raumluft … viele dieser Eigenschaften sind hinlänglich bekannt.

 

Speziell zur Herstellung einer Wandfarbe eignet sich Lehm (hier in Form von Tonmehlen) in besonderer Art und Weise:

Lehmfarbe: Untergründe und Anwendungen

Die Wandfarbe auf Lehmbasis kann grundsätzlich auf allen trockenen, staub- und fettfreien Untergründen mit der Lasurbürste aufgestrichen oder mit der Farbwalze aufgerollt werden. Wie andere Dekoroberflächen auch gilt aber gerade die Lehmfarbe als „bestandsfolgend“, d.h. auch wenn die Naturfarbe eine gute Farbsättigung hat, können fehlerhafte Untergründe, die Löcher, Spachtelgrade o. dgl. aufweisen, nicht durch den Farbauftrag „verfüllt“ werden. Entscheidend für den Erfolg des Gestaltungsprojektes ist also nicht allein der Farbauftrag. Mindestens genauso wichtig ist die Vorbereitung des Untergrundes.

 

Bei Renovierungen müssen Löcher und Schadstellen zugespachtelt und nach dem Trocknen glattgeschliffen werden. Loses

Material muss von der Wand gefegt werden.

 

Für Trockenbauwände gilt die „Qualitätsstufe 3“ als Mindestanforderung. Das bedeutet, dass die Fugen dreimal gespachtelt und geschliffen werden müssen.

 

Für alle Gestaltungen gilt: Die Lehmfarbe ist beliebig oft überarbeitbar.

 

Lehmfarbe auf Lehmgrundputz

 

Für den konsequenten Wandaufbau in Lehm ist ein weiterer Anwendungsfall klassisch: Lehmfarbe BRAVO auf Lehmgrundputz (z.B. von maxit Typ ip 333 oder ip 334). Hier werden die Vorteile der Lehmfarbe besonders deutlich: Durch den diffusionsoffenen Anstrich kann der Lehmgrundputz das Raumklima nachhaltig beeinflussen. Hier gilt es insbesondere darauf zu achten, dass der Grundputz vor dem Streichen vollständig durchgetrocknet ist! Zudem rieseln Lehmgrundputze häufig noch ab. Deshalb sollten vor dem Anstrich die losen Teile mit dem Handfeger abgenommen werden. Weil Lehmgrundputze häufig stark saugen und - bedingt durch die Färbung des Tons - eine starke Eigenfärbung aufweisen, kann der erste Anstrich mit BRAVO im Vollton Weiß als Grundieranstrich gelten.

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